Mamas and Papas in the City
Stadtkinder scheinen ein schwereres Los gezogen zu haben, als Kinder auf dem Land. Aus diesem Grund haben wir als Eltern uns zusammengeschlossen, um in unserer virtuellen Stadt als Community über die Vor- und Nachteile des Stadtlebens mit Kindern zu sprechen.
Ich selbst bin früher auf dem Land groß geworden. Wir Kinder tobten den ganzen Tag draußen im Grünen, spielten Verstecken, spazierten an Kuhweiden vorbei, kannten die verschiedenen Baumarten und Pflanzen, wussten, wie Heu riecht und wie ein Hahn kräht. Wir fühlten uns frei und die Tage in den Ferien schienen unendlich und abenteuerlich. Wir spielten im Dreck, hüpften durch Pfützen und waren doch nie erkältet, da wir abgehärtet waren.
Doch die Zeiten haben sich geändert. Wegen meinem Beruf mieteten mein Mann und ich eine Wohnung in der Stadt, in der nun auch unsere Tochter lebt. Sie scheint sich wohl zu fühlen, tobt auf Spielplätzen und spielt Verstecken um die Häuserblöcke. Auch in unserer 5-Zimmer-Wohnung in Chemnitz ist jede Menge Platz zum Toben, Spielen und um sich kreativ zu entfalten. Doch es muss sich anders anfühlen und zudem muss man immer aufpassen. Es gibt Verkehr, Lärm, Dreck und viele Menschen, die einem nicht immer nur das Beste wünschen. Ich möchte damit nicht sagen, dass es diese auf dem Land nicht gibt, doch wo mehr Menschen leben, geschehen auch mehr Verbrechen. Macht es überhaupt Spaß, zwischen Beton zu toben, statt auf grünen Wiesen?
Es hat natürlich auch Vorteile, in der Stadt zu leben. Wir brauchen nicht für jede Erledigung ein Auto und haben kurze Wege zum Einkaufszentrum und in die Schule. Meine Tochter kann nach der Schule direkt zum Sport gehen und mit der Straßenbahn alleine nach Hause fahren. Dennoch wartet hier kein Hund und kein Garten auf sie, sondern nur eine kleine Wohnung im Obergeschoss. Sollte man trotzdem in der Stadt wohnen bleiben?
Mehr dazu erfahren Sie in unserer Community, in der zahlreiche Mütter und Väter zu Wort kommen! „Home is where the heart is!“